Methamphetamin

Methamphetamin – auch Chrtystal (zurück)

Methamphetamin oder auch „Crystal“ (Pervitin) ist ein weißes, kristallines, synthetisiertes Pulver, eng verwandt mit dem Amphetamin, jedoch viel potenter als Speed. Methamphetamin (Crystal) unterliegt – wie Amphetamin – dem Betäubungsmittelgesetz. Es kann gesnieft, injiziert, geraucht oder oral konsumiert werden. In der Partyszene spielt Crystalmeth inzwischen eine große Rolle.

Dosierung von Methamphetamin

Die Wirkdosis von Methamphetamin liegt bei etwa 10mg – 15mg! Höhere Dosen von 25mg – 30mg können zu innerer Unruhe und starken Verwirrtheitszuständen führen. Außerdem tritt eine starke Belastung des Herz – Kreislaufsystems ein.

Allgemeines zu Methamphetamin

Seit seiner Entwicklung war Pervitin verschreibungspflichtig in deutschen Apotheken erhältlich. Während des Zweiten Weltkriegs kauften Militärärzte ganze Bestände auf. Allein in der Zeit von April bis Juni 1940 bezogen Wehrmacht und Luftwaffe über 35 Millionen Pillen. Im zweiten Weltkrieg nannte man das Pervitin auch „Panzerschokolade“. Die Dosis der damals im Umlauf befindlichen Tabletten lag bei Drei Milligramm Methamphetamin. 2011 schätzte das National Institute of Drug Abuse, dass etwa 13 Millionen US-Amerikaner schon einmal Meth genommen haben. Die UN schätzt, dass es weltweit rund 24 Millionen Konsumenten gibt. Die Wenigsten wussten allerdings, wie man die Kristalle herstellt – bis ein verrückter Tüftler aus Wisconsin Mitte der Achtziger das Drogenkochbuch „Secrets of Methamphetamine Manufacture“ herausbrachte. Es war der Chemiker Steven Preisler alias „Uncle Fester“. Auf ihm beruht die Serie „Breaking Bad“.

Die Wirkung von Methamphetamin

Die Dauer der Wirkzeit beträgt zwischen 5 und 30 Stunden! Körperlich und geistige Ermüdung treten in den Hintergrund. Crystal wirkt zentral anregend, es setzt direkt an den Nervenendungen an. Noradrenalin und Dopamin werden freigesetzt. Der Blutdruck steigt. Die schnelle Abnahme der euphorisierenden Wirkung, liegt an der Erschöpfung der Neurotransmittervorräte.

Es kann zu einer starken psychischen Abhängigkeit kommen, ausgeprägte Toleranzentwicklung und exzessive Dosissteigerung bei regelmäßigem Konsum. Hunger und Durst werden nicht mehr wahrgenommen, es kommt zu einem gesteigertem Mitteilungsbedürfnis und gesteigerter Aktivität. Der Organismus wird in einen alarmbereiten Zustand versetzt. Man fühlt sich agil, fit und selbstsicher und hemmungslos.

Nebenwirkungen von Christal-Konsum

Überschreiten der eigenen Grenzen, Gefahr des körperlichen Zusammenbruchs, Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Zähneknirschen, Gewichtsverlust, Magenbeschwerden bis hin zum Magendurchbruch, PARANOIA- Angstzustände, Schlaflosigkeit und Unruhe, Muskelschmerzen, Hautunreinheiten, depressive Verstimmungen. Funktionieren ist oft nur noch mit Crystal möglich! Verminderte Selbstkritik!

Selbstüberschätzung bis hin zum Größenwahn. Warnsignale des Körpers werden nicht mehr wahrgenommen. Crystal wie auch Speed wirken wie die berühmte Peitsche auf ein müdes Pferd, bis es zusammenbricht. Der „ Abturn“ ist dann gekennzeichnet von Erschöpfung, Depression, Gereiztheit, einem erhöhtem Schlafbedürfnis und anfangs auch Schlafstörungen. Aggressives Verhalten ist nicht auszuschließen. Das selb e gilt auch für Speed (Amphetamin)

Was beim Konsum von Crystal zu beachten ist:

Konsumiere nicht in Kombination mit Alkohol, auch nicht mit anderen Substanzen. Die Wirkung von Alkohol wird kaum mehr wahrgenommen (siehe auch: Mischkonsum), und man wird verführt unkontrolliert zu trinken. Die sonst gesunden Grenzen können schneller aufgelöst werden, man tut oft Dinge, die man hinterher bereut. Verzichte auf den Konsum bei Herz-Kreislaufproblemen, Bluthochdruck und Schilddrüsenüberfunktion. Kein Konsum bei Schwangerschaft!

Sorge nach dem Konsum gut für Dich selbst, schlafe ausreichend, versuche etwas Leichtes zu essen, vitaminhaltige Getränke wirken der Austrocknung des Körpers entgegen. Bei Muskelkrämpfen hilft Magnesium oder Traubenzucker. Crystal ist im Urin bis zu 1 Woche nachweisbar, im Blut ca. 6 Stunden. Bei auftretenden Angstzuständen wirke beruhigend auf die Person ein, bringe sie an einen ruhigen Ort, sorge für frische Luft und biete etwas Alkoholfreies zu trinken an.

 

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