Udopea Head- and Growshop

Udopea Head& and Growshop und Hüseyin Beypinar

Udopea® ist einer der ältesten und renommiertesten Head- und Growshops in Deutschland. Gegründet im Jahre 1981 von Ekkehard Böhme, hat sich der damals kleine Laden inzwischen zu einem großen und verlässlichen Partner in diesem Bereich entwickelt – und dies weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Anfang der achtziger Jahre hat Ekkehard Böhme (Bild rechts) sein Hobby zum Beruf gemacht, indem er als leidenschaftlicher Kiffer mit drogenpolitischem Interesse, über die Legalisierungsbewegung INHALE, schließlich zur Hanfszene kam und einen kleinen Laden für Rauch-Equipment in Bremen eröffnete.

Udopea: vom Einzelhandel zum Franchise-Unternehmen

1986, also nur vier Jahre später, hatte sich UDOPEA zu einem Einzelhandel im Bremer Dobben und einem Versandhandel in der Bultstraße mit 150 m² entwickelt. 1991 gab Ekkehard Böhme nach langer Freundschaft und tiefem Vertrauen den Einzelhandel an Hüseyin Beypinar (Bild rechts, zusammen mit Ekkehard Böhme) ab, der von nun an die Geschicke lenkte und das Gesicht von UDOPEA werden sollte.

Ekkehard Böhme und Hüseyin Beypinar

Der stetige Erfolg führte 1994 zu einer zweiten Udopea®-Headshop-Filiale durch Huseyin Beypinar in der Bremer Innenstadt. Im Juli 1995 wurde das erste UDOPEA-Franchise-Geschäft durch einen Franchisenehmer in Trier eröffnet. Im Oktober desselben Jahres wurde dann ein weiteres Franchise-Geschäft im Einkaufszentrum Mercado in Hamburg-Altona eröffnet und so folgten Schlag auf Schlag 1996 die UDOPEA-Filiale in Braunschweig, 1997 eine UDOPEA-Filiale in Hannover und 1998 die Eröffnung des UDOPEA-Franchise-Geschäftes in Stuttgart. Weiterhin zählt Bremen zum Hauptsitz von UDOPEA mit Ekkehard Böhme und Hüseyin Beypinar-Ehlerding als Geschäftsführer und mit einer beachtlichen Mitarbeiterzahl von 7 Personen, wovon derzeit fünf Auszubildende sind (2015).

UDOPEA und die Digitalisierung

Auch das digitale Zeitalter und die neuen Medien sind nicht an Udopea® vorbeigegangen. So gab es im Jahre 2000 ebenfalls den UDOPEA-Onlineshop, welcher das gesamte Sortiment des Warenangebotes widerspiegelt und durch zuverlässige und seriöse Versandabwicklungen hervorsticht.

Weiterhin engagiert sich Udopea® auch an drogenpolitischen Aktionen wie der Hanfparade in Berlin, dem Global Marihuana March, welcher 2014 von UDOPEA organisiert wurde oder Infoständen (wie am 10. Oktober 2014: Hüseyin Beypinar von UDOPEA mit Jugendrichter Andreas Müller, dem Rechtsanwalt Björn Schüller, dem Grow-Magazin und einigen Bremer Hanfaktivisten). Desweiteren ist Udopea auch regelmäßig auf den bekannten Cannabis-Messen anzutreffen (wie der Cultiva Hanfmesse) und ist Mitglied im Deutschen Hanfverband (DHV).

UDOPEA und die repressive Drogenpolitik in Deutschland

Wer in einem Land mit repressiver Drogenpolitik Utensilien für Kiffer und Grow-Equipment verkauft, gerät auch gerne mal in den Fokus staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. So hat die Polizei Mitte 2014 in einer großen Aktion Kundendaten bei UDOPEA beschlagnahmt und im Juli 2014 sogar eine Gewerbeuntersagung durch das Stadtamt Bremen durchgesetzt. Die Begründung seinerzeit war, dass neben Hanfsamen und Cannabisanhaftungen in Pfeifen, welche angeblich in den Lagerräumen gefunden wurden, auch Beratungsgespräche zur Cannabiszucht durchgeführt wurden. Die Tatsachen, dass reklamierte Rauch-Utensilien durchaus auch Cannabisreste beinhalten können und dass die gefundenen Nutzhanf-Samen lediglich ein Werbegeschenk waren, führten schließlich zur Aufhebung der Gewerbeuntersagung. Auch dass zur korrekten Benutzung moderner elektronischer Geräte ebenfalls ein Beratungsgespräch gehört, sollte der Staatsanwaltschaft schon vorher klar gewesen sein, zumal diese Artikel, wie Vorschaltgeräte und MH-Lampen, legal in Deutschland verkauft werden dürfen.

Wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen möchten, so können wir annehmen, dass UDOPEA auch weiterhin neue Franchisenehmer bei dem Aufbau weiterer Zweigstellen unterstützen wird. Im Vordergrund steht auch die Entwicklung von Eigenmarken.

CANNABIS KULTOUR 2012 UDOPEA

Die Cannabiskultour Bremen wurde gemeinsam mit Steffan Geyer, Hüseyin Beypinar von Udopea und Ziggi Jackson von Weed-Star organisiert und erfolgreich durchgezogen. Die Cannabiskultour informiert über das Potential der Pflanze Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel. Sie will Nutzhanfprodukte und ihre Produzenten öffentlichkeitswirksam unterstützen, auf die Nöte der Cannabispatienten hinweisen und für eine Legalisierung der Rauschmittel Haschisch und Marihuana werben.

Zu dieser Zeit war die Hanfszene wesentlich kleiner und ihre Aktivisten noch echte Exoten auf diesem Gebiet. So war auch der erste Shop im Buntentorsteinweg in Bremen, der im Oktober 1981 seine Türen öffnete, eine echte Innovation für Haschischraucher der Hansestadt. Sein Sortiment war damals recht übersichtlich, aber von hoher Qualität. Neben Chillums, Bongs, Pipes und Longpapers gab es auch Räucherstäbchen und Specksteinpfeifen.
Die hohe Nachfrage und Akzeptanz in der Kifferszene führte schon 1982 zu einer Standortverbesserung durch den Umzug ins Bremer Osttorviertel. Ab jetzt gab es auch den ersten Versandkatalog aus dem Hause UDOPEA

Hubey organic gardening: die Eigenmarke von UDOPEA

UDOPEA T-Pipe: Die “High-End-Pipe” – durchdachtes Rauchvergnügen mit einzigartigen Eigenschaften

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen zu Cannabis

Buch zum Thema Führerschein und Cannabis

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Cannabis und Führerschein

Theo Pütz – Cannabis und Führerschein:
Die Zeiten, dass bekiffte Fahrer bei Verkehrskontrollen unbehelligt blieben, weil nur auf Alkohol kontrolliert wurde, sind lange vorbei – mit Schnelltests, Urinproben und Blutentnahmen können Polizei und Verkehrsbehörden heute jede Art von Drogenkonsum nachweisen und die Sanktionen, die bei einem positiven Nachweis drohen, sind meist schwerwiegender als bei einer Trunkenheitsfahrt. Neben grundsätzlichen Informationen zur Rechtslage (in D/A/CH), im Zusammenhang mit Drogen und Verkehrssicherheit liefert das Buch aktuelle Beispiele zur Praxis von Behörden und Justiz, zu den geltenden Grenzwerten, der Auswirkung auf Konsumenten und bietet Infos und Tipps zum Verhalten im “Ernstfall”.
Vorwort von Mathias Bröckers.
Lesen Sie die Rezension zu diesem Buch in der taz!

Filed under: Geschichte der illegalen Drogen, HaschischTagged with: