MDA

3,4 Methylendioxyamphetamin

MDA ist ein Entaktogen aus der Gruppe der Amphetamine. Es wirkt ähnlich wie MDMA, allerdings ohne große empathische Wirkung. Eine Intensivierung der optischen, akustischen und taktilen (den Tastsinn betreffenden) Eindrücke vermischen sich mit leichten Halluzinationen. Die Denkleistung wird leicht gesteigert und Zusammenhänge bezüglich der eigenen Standortbestimmung im Universum werden einem plötzlich offenbar.

Dosierung von MDA

Dosierungen unter 80 mg führen selten zu unangenehmen Nebenwirkungen. Bei Dosierungen zwischen 120 mg und 160 mg kommt es hingegen schon häufiger zu Muskelzittern, Brechreiz (vor allem in der Anfangsphase) und zu Orientierungsschwierigkeiten. Dosierungen von über 100 mg sollten von unerfahrenen Psychonautikern nicht genommen werden, da die intensiven Halluzinationen und die vielen rasch auftauchenden Assoziationen nur schwer verarbeitet werden können.

Nachweiszeiten von MDA

akute Wirkungsdauer: 4 – 6 Stunden
Nachweisbarkeit im Blut: bis zu 24 Stunden
Nachweisbarkeit im Urin: 1-4 Tage (ph-abhängig)

Zur Wirkung von MDA

MDA beginnt etwa 30 bis 60 Minuten nach der oralen Einnahme zu wirken. Das Anfluten der Substanz wird ähnlich dem Anfluten des MDMA wahrgenommen und am Beginn des Wirkungseintritts ist kaum ein Unterschied zu bemerken. Die Itensität der Wirkung erreicht dann rasch ihren Höhepunkt und hält auf hohem Niveau etwa fünf Stunden an, um danach langsam wieder abzuklingen. MDA hat eine schwach empathogene und entaktogene Wirkung und (im Gegensatz zu MDMA) eine leichte halluzinogene Wirkung. MDA bewirkt die Ausschüttung von Catecholamin-Neurotransmittern und steigert die Emotionsintensität.

Oftmals neigen unter MDA-Einfluss stehende Personen zum Philosophieren, weisen ein gesteigertes Redebedürfnis auf und erleben ein gesteigertes Ich-Erleben. MDA war während der späten 1960er in der Hippieszene als sogenannte hug drug (Knuddeldroge) weitverbreitet. Anspielend darauf wurde es als Mellow Drug of America (Amerikas weiche Droge) bezeichnet. MDA wurde bis zu seinem Verbot in den 80ern auch in der Psychotherapie eingesetzt, da die Droge die Tendenz fördert, sich dem Therapeuten leichter zu öffnen und tiefere Einblicke in die eigene Psyche zu gewinnen. Siehe auch: Psycholytische Psychotherapie


MDA

Diese grüne Pille hat ein “Roue 66”-Symbol als Prägung. Die Dicke beträgt 4,6 mm, der Durchmesser beträgt 10,4 mm und das Gewicht betraegt 428 mg. Auf der Rückseite befindet sich keine Bruchrille!

Diese Pille beinhaltet 67,8 mg MDMA und 16 mg MDA.


MDA-Pille

Diese rote Pille mit weißen Sprenkeln hat ein “Pentagramm” (Stern) als Prägung. Der Durchmesser beträgt 8,6 mm, die Dicke 3,9 mm und sie hat ein Gewicht von 320,8 mg. Sie hat keine Bruchrille.
Sie enthält 69 mg MDMA und 38,7 mg MDA.

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