MDMA und Asperger-Syndrom

MDMA in der Behandlung von Asperger und Autismus

MDMA-unterstützte Psychotherapie für Autismus-Studie soll genehmigt werden

Wir begrüßen die Vorschläge für eine von MAPS (Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies) geförderte Pilotstudie für den Einsatz von MDMA bei dem Asperger-Syndrom und Störungen im Bereich des Autismus-Spektrums von interessierten Forschern.



Eine Reihe von Menschen mit “High-Functioning-Autismus” und Asperger-Syndrom haben von einer Verbesserung nach der Einnahme von MDMA berichtet. MDMA zeigt sich vielversprechend für die Behandlung von Autismus, da die Wirkung von MDMA, also die Erhöhung von Empathie und eine Verbesserung der Kommunikation genau die Fähigkeiten besitzt, welche die Autismus–Störung zersetzt.


MAPS bietet einen Zuschuss von 10.000 Dollar für die Entwicklung und Aufwendungen für diese Pilotstudie. MAPS wirbt für ein etabliertes Forschungs-Team, das auch eine gute Chance hätte, die Beschaffung von Mitteln für die Forschung von anderen etablierten Agenturen vorzubereiten. Zur Zeit hat MAPS noch nicht die Mittel für die Studie selbst.

Zur Erleichterung der Entwicklung von Protokollen und Plänen zur Finanzierung hat MAPS zahlreiche anekdotische Berichte von Menschen mit Autismus-Störungen, die MDMA verwendet haben, gesammelt. Viele von ihnen sehen MDMA als sehr hilfreich an.

Wenn Sie, oder jemand, den Sie kennen, selbst unter den genannten Syndromen leiden und positive oder negative Erfahrungen mit MDMA bei einer Selbstmedikation gemacht haben, können Sie sich auch direkt mit MAPS in Verbindung setzen unter der E-Mail-Adresse berra@maps.org (Lead Clinical Research Associate, Herrn Berra Yazar-Klosinski, Ph.D.).

Was ist MAPS?

MAPS ist ein Zusammenschluss von Forschern, Institutionen und Interessierten, welche auf der Grundlage humanistischer Therapieverfahren seriöse Studien in dem Bereich psychedelische Substanzen in Auftrag geben und durchführen; und das vor allem als Reaktion auf die heutigen unverhältnismäßig schwierigen Möglichkeiten, mit diesen Substanzen zu arbeiten, da diese Substanzen aus politischen und marktwirtschaftlichen Gründen verboten wurden.

Warnung

Trotz der zukünftig geplanten MDMA-Studien zur Erleichterung der Behandlung des Asperger-Sydroms, sollte man MDMA zur Selbstmedikation in einem unkontrollierten Setting ohne entsprechende Begleitung auf keinen Fall anwenden, wenn man selber an dem Asperger-Syndrom leidet!

Weblinks und Veröffentlichungen zum Thema MDMA in der Psychotherapie:

Artikel im Stern zum Thema MDMA in der Psychotherapie

Artikel im Tagesspiegel: Vom potenziellen Nutzen von MDMA in der Psychotherapie

Artikel im Focus zu MDMA in der Psychotherapie

Schweizer LSD-Studie mit Patienten mit Krebsleiden (Solothurner Zeitung, Interview mit Peter Gasser)

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